Erfolge

Sakyadhita hat seit seiner Gründung 1987 vor 30 Jahren in Bodhgaya, Indien, auf der ersten internationalen Zusammenkunft buddhistischer Nonnen und der Gründung der "Töchter des Buddha" viel erreicht. Viele Freiwillige weltweit unterstützen die Arbeit Sakyadhitas seit Jahrzehnten, ohne irgendetwas an finanzieller Unterstützung zu erhalten, weder für Flug oder Vorträge, Workshops, Publikationen, Meditationsgruppen, Recherche, wissenschaftlicher Arbeit etc.

Nur durch diese engagierte Sakyadhita-Arbeit war es möglich, dass z. B. in Sri Lanka der Nonnenorden wiederhergestellt wurde. Ranjani de Silva, eine der früheren Präsidentinnen von Sakyadhita International schaffte es, Nonnen und Mönche der Dharmagupta - Schule aus Süd-Korea nach Sri Lanka einzuladen, so dass die Traditionslinie der buddhistischen Nonnen dort wiederhergestellt werden konnte. (s. Wurst, Identität im Exil. Tibetisch-buddhistische Nonnen und das Netzwerk Sakyadhita, Reimer, Berlin 2001).

Dasselbe gilt für Thailand. Dort ging die Wiederherstellung des Nonnenordens auf die ehemalige Religionswissenschaftlerin Prof. Chatsumarn Kabilsingh, die ehrw. Dhammananda, und Ihre Mutter voramai Kabilsingh zurück. Dass Kabilsingh, die gleichfalls eine der ehemaligen Präsidentinnen des Netzwerkes war, sich wie ihre Mutter ordinieren ließ und seitdem weitere Nonnen unterrichtet und ordiniert, ist auch auf Sakyadhita zurückzuführen.

Auch die Diskussion aus feministisch-buddhistischer Sicht um Gleichstellung im Samgha wie in der Gesellschaft in den budhistischen Ländern und den Ländern, in denen der Buddhismus verbreitet ist, ist auf Sakyadhita und die International Conferences on Buddhist Women zurückzuführen.

Durch die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Ven. Karma Lekshe Tsomo, Ven. Dr. Jampa Tsedroen, Dr. Rotraut (Jampa) Wurst und vielen, vielen anderen Sakyadhitas wird es über kurz oder lang auch vollordinierte tibetisch-buddhistische Nonnen geben:
"Mo dge bses", nach denen ich in meiner Feldforschung noch mühsam fragte bzw. erst einen Begriff schaffen musste, bzw. Geshemas, wie sie inzwischen genannt werden, gibt es inzwischen. Dies wurde Abschluss meiner Dissertation noch postuliert.
(s. Wurst, Identität im Exil. Tibetisch-buddhistische Nonnen und das Netzwerk Sakyadhita, Reimer, Berlin 2001).

Es hat sich viel getan.

Sakyadhita International mit seinen Zweigen überall auf der Welt existiert durch das Engagement der Frauen - und einiger Männer - auf den Konferenzen und vor Ort in ihren Gemeinden weltweit.

Was Sakyadhita alles noch erreichen wird? Wir werden sehen. Das Engagement ist groß, auch bei der nachwachsenden Generation.

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