Monday, July 10, 2017

15th Sakyadhita International Conference on Buddhist Women: 30 Jahre Buddhist "Herstory" :)




30 Jahre buddhistische Frauengeschichte, was für ein Event! Vom 22. - 28. Juni 2017 fand die 15. Sakyadhita International Conference on Buddhist Women in Hong Kong an der Hong Kong University statt. Zur diesem speziellen Event – immerhin, wie gesagt, dem 30-jährigen Jubiläum von Sakyadhita, den Töchtern des Buddha, kamen ungefähr 800 TeilnehmerInnen aus 32 verschiedenen Ländern von USA, Europa, Asien, Neuseeland, Australien, Südafrika etc. 30 Jahre. 1987 wurde sakyadhita auf dem ersten Zusammentreffen buddhistischer Nonnen in Bodhgaya, Indien, gegründet. Dort, wo der Buddha unterm Bodhibaum erwachte bzw. seine Erleuchtung bekam. Seitdem ist viel geschehen. Viele der Ziele von damals sind erreicht worden, z. B. Die Ordinationslinie der Nonnen in Sri Lanka wurde mit Hilfe der Dharmagupta-Schule, durch Nonnen und Mönche aus Südkorea wiederhergestellt. Auch in Thailand kam es zu Veränderungen, doch nach wie vor gibt es viel zu tun, und dies passiert mit unglaublichem Engagement von Freiwilligen auf den Konferenzen und vor Ort in den Zweigen Sakyadhitas in aller Welt. Die täglichen Morgenmeditationen auf der Konferenz wurden von verschiedenen buddhistischen Traditionen gelehrt, u a. der vietnamesischen, koreanischen, des Zen, des Nichiren u. a. D. h. Es wechselte sich Schweigemeditation und Chanting ab. Für alle Teilnehmerinnen interessante Erfahrungen. Die Podiumsdiskussionen und Workshops waren so vielfältig, dass frau nicht wusste, wie sie sich entscheiden sollte: Unglaublich spannend! Toll, also und neue Gesichter zu sehen, sich auszutauschen über die Recherchen, die büchter und Artikel, die geschrieben wurden zum Thema „Frau und Buddhismus“ und zu sehen, welche Veränderungen es über die Jahre gab. Viel mehr Priesterinnen aus Zen und Nichiren waren dieses Mal da, als auf früheren Konferenzen. Auf früheren Konferenzen war dem nicht so gewesen. Rege Teilnahme gab es von den thila shin aus Myanmar. In Australien gibt es einen neuen Zweig Sakyadhitas, der mit 14 Frauen angereist war. Sakyadhita öffnet sich, wird größer und hat immer noch viel vor! Um nur einige Ausschnitte zu nennen von dem immensen Programm, das wieder mit Hilfe von Prof. Ven. Karma Lekshe Tsomo auf die Beine gestellt wurde, hier einige der Vorträge, wie "Himalayan Feminism" von Sonam Choden (Podium "Buddhist Women Across Cultures") oder "Social Change, Breath by Breath" von Shelley Anderson (Podium: Buddhism & Social Action", "Learning Monastic Discipline and Communal Life of Myanmar Thilashin" von Hiroko Kawanami (Podium "Monastic Life in the Modern World"). Speziell für das deutsche Publikum und das der tibetisch-buddhistischen Tradition spannend, war der Vortrag von Ven. Thubten Coedroen und ihrer Mitschwester aus dem Kloster Shide „Following Old Trails, Breaking New Ground: Establishing the First Tibetan Buddhist Nunnery in Germany“ (Podium „Western Buddhist Women: Tradition & Interpretation“). Für tibetische Buddhistinnen in Deutschland ist es ein Segen, zu wissen, dass es hier ein engagiertes Nonnenkloster gibt, mit einer Äbtissin, die ein offenes Ohr hat für Fragen und Buddhistinnen begleitet und unterrichtet. Auch bei den Workshops war die Bandbreite immens, z. B. "Chaos, Creativity, and Gender" von Ruth Richards and Ting Chuk Lai. Ruth ist sehr interessiert an der Vernetzung und Präsentation von Sakyadhita, z. B. im Internet.. "Film Screening: "A Photographic Journey with Himalayan Nuns" von Dominique Butet & Olivier Adam war ein Workshop, und wir können Olivier gar nicht genug danken für die tollen Fotos, die er auf der Sakyadhita Konferenz schoss und uns z. B. auf Facebook zur Verfügung stellt. "Group Meditation: The Benefit of Meditation" hierß ein Workshop von Jetsunma Tenzin Palmo, unserer Präsidentin. Sie stärkt uns allen den Rücken in der neuen Umbruchssituation, den Ven. Prof. Karma Lekshe Tsomo, zieht sich nach 30-jähriger Sakyadhita-Arbeit zurück, und die Arbeit wird nun auf mehrere Schultern verteilt, egal, ob die Vorbereitung zur Konferenz oder die Newsletter, Vernetzung der Zweige oder Medienpräsenz etc.... LGBTQQI und Dharma Rap von Rotraut Jampa Wurst sind Workshopsdie schon Tradition bei Sakyadhita sind, denn der Gesprächsbedarf beim ersten ist hoch, denn oft kann jemand sich erstmalig offen in einem geschützten Raum auf der Konferenz in diesem Workshop äußern, und die Außenwirkung beim zweiten ist für die nachwachsende Generation sehr groß, was wichtig ist, damit Sakyadhita auch in der Zukunft blüht. Wie immer beschlossen ein kulturelles Programm und Dharma Talks die Abende. Schon jetzt freuen wir uns auf die nächste große internationale Konferenz, die nun von uns organisiert wird, denn in zwei Jahren soll es natürlich wieder eine, dann 16., Sakyadhita International Conference on Buddhist Women geben. Hier in Deutschland sind wir erst einmal auf 2018 und das Sakyadhita Germany Zweig-Treffen im Tibetischen Zentrum in Hamburg am 4. August, 10.00 Uhr gespannt. Thich Nu Tinh Quang von Sakyadhita Canada wird als „special guest“ daran teilnehmen und einen Workshop abhalten. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.

Friday, July 7, 2017

Regelmäßige Meditationsgruppe

Info: Nach dem letzten Sakyadhita Germany Meeting im Tibetischen Zentrum in Hamburg vergangenes Jahr hat Anett eine Meditationsgruppe gegründet.

https://www.yogaschule-rostock.de/meditation/
Auf https://www.facebook.com/Naturheilkundepraxis/ gibt Anett
jeden Sonntag buddh. Texte und Infos für die Meditation:

https://www.facebook.com/Naturheilkundepraxis/
Yogaschule Om Shanti
Anett Scheufler Heilpraktikerin / Physiotherapeutin
Yogalehrerin für Hatha-Yoga
Bund der Vidya Lehrer e.V.
Kröpeliner Str. 93
18055 Rostock
Telefon: 0381 - 36 44 555
Handy: 0151 - 12 92 3034
Internet: www.yogaschule-rostock.de
E-Mail: kontakt@kraftquelle-yoga.de

Toll, dass es dort nun eine regelmäßige Gruppe gibt und neue Samen für Sakyadhita gesät werden können :)
Ich hoffe, dass Anett dann auch beim kommenden Sakyadhita Germany Meeting davon berichtet kann. Wir sehen uns auf unserem nächsten Sakyadhita Germany Meeting am 04. August 2018, 10 Uhr  in Hamburg im Tibetischen Zentrum.

Info: After the last Sakyadhita Germany meeting at the Tibetan Centre in Hamburg last year Anett founded a meditationgroup. Websites and address see above.
It´s great that we now have a group that meets regularly and seeds for new Sakyadhitas or Daughters of the Buddha can be sown. On her fb site Anett gives Buddhist texts and info about meditation every Sunday. :) I hope she can tell something about her work on the next Sakyadhita Germany meeting.
See you on our next Sakyadhita Germany meeting at the Tibetan Centre in Hamburg on August 4, 2018.

Attitudes Towards Nuns mit freundlicher Genehmigung von Ven. Aanalayo

http://agamaresearch.ddbc.edu.tw/wp-content/uploads/2013/10/Martini-2010-Nandakovada.pdf

Friday, May 26, 2017

15th Sakyadhita International Conference on Buddhist Women

Nicht mehr lange, und wir sehen uns in Hong Kong auf der 15. Internationalen Sakyadhita Konfererenz buddhistischer Frauen!

Dies wird eine ganz spezielle Konferenz, denn es ist nicht einfach nur die 15. Konferenz. Es bedeutet 30 Jahre Sakyadhita International, also 30 Jahre buddhistischer Frauengeschichte, bzw. 30 Jahre Töchter des Buddha!
Unzählige spannende Vorträge und Workshops sind geplant. Ein "Muss" für jede Tochter des Buddha :)

Viele von uns sind seit der Gründung 1987 in Bodhgaya, Indien, mit Sakyadhita verbunden und mit vielen Töchtern des Buddha rund um die Welt seit Jahrzehnten befreundet.
Wir arbeiten über Ländergrenzen und Kontinente hinweg zusammen, bleiben über Email, Facebook, Skypechats etc. in Verbindung, organisieren alle zwei Jahre diese Konferenzen und auch sog. Sakyadhita Branch- oder Zweigtreffen zwischen den großen internationalen Konferenzen.

So hatten wir bei Sakyadhita Germany internationale Gästinnen, wie die (Mit-)gründerin von Sakyadhita International, Ven. Prof. Karma Lekshe Tsomo, die sich seit einigen Jahren um die Sakyadhita Zweige in allen Ländern der Welt kümmert und den Kontakt mit allen hält und Fragen mit Mitgefühl und Achtsamkeit beantwortet.
Außerdem kam Jetsunma Tenzin Palmo, die derzeitige Präsidentin von Sakyadhita International zu unserem Sakyadhita Germany Meeting, was für die TeilnehmerInnen ein großer Segen und ein großes Vergnügen war.

Seit diesem letzten Sakyadhita Germany Treffen vergangenes Jahr wird das nächste Zweig-Treffen geplant. Und ich möchte mich an dieser Stelle für die finanzielle Unterstützung bedanken, die Spenden, die es möglich machen werden, dass Thich Nu Tinh Quang von Sakyadhita Canada am 04. August 2018 nach Deutschland kommt und auf unserem Meeting auch einen Workshop abhalten wird. Dies ist eine große Freude! Dank an dieser Stelle auch an das Tibetische Zentrum in Hamburg und speziell an Gisa für die Gastfreundschaft, die wir wieder unter dem Dach des Tibetischen Zentrums genießen, und dass wir dort unser Sakyadhita Germany Treffen abhalten dürfen.

Die 15. Sakyadhita Konferenz in Hong Kong wird unter dem Titel "Contemporary Buddhist Women: Contemplation, Cultural Exchange & Social Action" stattfinden.
(Weitere Infos unter: http://www.sakyadhita.org/conferences/15th-si-con.html).

Ich freue mich auf Sie und Euch alle! Bis demnächst :)

 

Sunday, November 6, 2016

Frauen und Sprache

Statt eines Kommentars zum Artikel vom 10. September, 2014 über "Wahrnehmung von Frauen in der Sprache", sendet uns Anna Julia Kleinow folgenden spannenden Artikel. Vielen Dank dafür: 

"Frauen unsd Sprache"

Die Feststellung, dass Frauen in der Sprache nur unzulänglich berücksichtigt werden, zieht sich leider durch die meisten Religionen. Kleinere Übel wie „die Frau von…“  und „hat bei diesem und jenem Lehrer gelernt“ wechseln sich ab mit größeren, in traditionellen Schriften enthaltenen misogynen Aspekten. Da ebenso die meisten Religionen einhergehen mit patriarchalen Strukturen, die lange gewachsen sind, nehme ich an, dass ein Umschwung ebenso nur langsam vonstattengehen kann.
Die Debatten zum Thema Frauen in der Sprache sind ja gesellschaftlich, nicht nur in religiösen Kreisen unbedingt relevant und zeigen den Weg in eine richtige Richtung, aber wenn man schon in diese gerechte Richtung weist, gehört eigentlich dazu, für alle einzutreten: Was ist denn mit Transgender? Für mich hängt das definitiv zusammen. Sonst kommt es mir ein bisschen vor wie „Ich esse keine Tiere. Aber Fisch esse ich schon.“, was zwar ein guter Ansatz ist, aber nicht zu Ende gedacht. Sonst rutscht man gleich von einer Ungerechtigkeit in die nächste.
Also, die Frauendebatte erfordert auch immer gleichzeitig eine Transgenderdebatte, oder sogar eine genderfreie Debatte. Ich muss dabei an den Urteilsvierkant denken, den Nagarjuna so oft verwendet hat. Ich bin in philosophischer Denkweise nicht ausgebildet, aber mir ist hängengeblieben, dass man verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen sollte, bevor man zu schnell urteilt. Heute geht man meist davon aus, dass sich jemand einordnet in das Konstrukt Frau oder Mann oder beides oder keines von beidem. Aber wer sag denn, dass es nicht Menschen gibt, die sich gar nicht einordnen lassen – also die weder Frau noch nicht Frau, weder Mann noch nicht Mann, weder beides oder keines, noch nicht beides oder keines sind oder sein mögen? Die mit dieser Zuordnung eines Menschen in eine Geschlechterkategorie einfach nichts anfangen können.
Um wieder zurück zu kommen und erst einmal an einem Ende (der Frau) anzufangen: Die Frage ist, ob es die deutsche Sprache überhaupt zulässt, alle zu jeder Zeit gleichwertig mit einzubeziehen ohne sich dermaßen zu verbiegen, dass sie überhaupt nicht mehr verständlich ist? In der Genderfrage gibt es ja schon so einiges an der Tagesordnung, was den Lesefluss und ehrlich gesagt auch die Schönheit der Sprache beeinträchtigt. Da lösen Binnenmajuskeln Binnen-Is ab, Gendersternchen Gendergaps, Schrägstriche Klammern…und das in jeder zweiten Zeile. „Zeug*e*in, Fahrradfahrer!n, PilotIn, Lehrer_in, Sprecher/-in, Käufer(in) …“ man kommt in solchen Sätzen kaum noch zum Lesen des eigentlichen Inhalts. Und die Männer stehen doch wieder an erster Stelle (FahrradfahrER*IN). Erst kommt immer der Fahrradfahrer, dann hinterher die Fahrradfahrerin. Diese Varianten sind sicherlich gut überlegt und eine Alternative, jedoch ist es dem Lesefluss wie gesagt nicht gerade zuträglich. Wenn man also mit diesen Majuskeln und Co. nicht zufrieden ist, bleiben immer noch eine der drei nächsten Varianten.
1. Frau/man erwähnt immer beide Geschlechter, wobei frau/man die Frau immer zuerst nennen kann: „Die Kassiererin oder der Kassierer hat, wenn die Schlange der Käuferinnen und Käufer zu lang wird und eine Kundin oder ein Kunde nach einer zweiten Kassiererin oder einem zweiten Kassierer fragt, die Pflicht, der Anfrage der Kundin oder des Kunden nachzukommen“.
Uff.  Das wird schon beim Schreiben langweilig.
2. Man benutzt Partizipien: Die Kassierenden, die Einkaufenden, die Lernenden usw. Klingt schön und ist nicht zu lang, hat aber zumindest den kleinen Nachteil, dass man auf einige Worte, die man eigentlich verwenden will, verzichten muss: Wie ist es mit  Kundin oder Kunde? Wird daraus Kundenen?….Man muss dann wieder ausweichen – auf die Kaufinteressierten um Beispiel. Aber eigentlich will man doch einfach nur Kundin und Kunde sagen. Außerdem wird diese Form des „Partizip-ierens“ auch lustig, wenn man sagen will „Die angekommenen Fahrerinnen und Fahrer essen ein Pausenbrot“ -> „Die angekommenen Fahrenden essen ein Pausenbrot“. Was ist denn hier los, entweder jemand fährt oder er ist angekommen, beides geht nicht. Das Partizip beschreibt ja immer etwas, das gerade aktuell ausgeführt wird.
3. Man benutzt (nach dem Vorschlag einer/s Berliner Professx vor ein paar Jahren) das genderfreie x: Kassierx, Verkäufx, Fahrradfahrx, Laix. Damit ist man jedenfalls auf der sicheren und kürzeren Seite. Dass damit aber die Sprache bis ins Unkenntliche verzerrt wird, so dass man beim Lesen nur noch kichern möchte, ist vielleicht nicht so produktiv. Außerdem würden wir dann alle zu Galliern, wie Asterix und Obelix.Hier noch einmal, weil´s so schön ist. „Die Kassiererin oder der Kassierer hat, wenn die Schlange der Käufer!nnen zu lang wird und ein/e Kund*in nach einer/einem zweiten Kassierer_in fragt, die Pflicht, der Anfrage des/der Kundx nachzukommen“.

Wenn man unter all diesem Sprachwust nicht untergeht, bleibt aber doch die wichtige Anfangsfrage nach der Benachteiligung bzw. der Gleichstellung der Frau in der Sprache. Dafür sind aufgeführte Mittel sicherlich schon ein guter Start und ein Erfolg in der feministischen Linguistik und der Genderdebatte. Wenn man sich für ein Mittel entscheidet und es in Texten konsequent benutzt, kann sich der Leser bestimmt auch recht schnell anpassen.
Aber all diese Dinge sind auch mit Vorsicht zu genießen, sonst kann bald keiner mehr lesen, was man eigentlich schreiben wollte.
Neben diesen Aspekten im Außen gehört aber auch ein innerer. Und der geht in die Richtung von Annahme dessen was war und von innerer Stärke. Die Benachteiligung von Frauen ist leider ein uraltes Phänomen und die meisten Religionsgründer waren nicht zufällig Männer. Aber nun weiß man es ja heute besser. Frauen und Männer sollten grundsätzlich absolut gleichwertig und gleichberechtigt sein. Und alle anderen auch. Dass es leider oft anders war und noch immer so ist, gehört aber ebenso zur Realität. Und da der Weg zur Besserung ein langer ist, nützt es bis dahin vielleicht, sich an die eigene Nase zu fassen. Es gehören ja schließlich immer zwei dazu. Ein Schreibender, der sich frauenbenachteiligend äußert und eine Lesende, die sich benachteiligt und persönlich betroffen fühlt. Wenn man aber der grundfesten Überzeugung ist, dass Frauen und Männer (und alle anderen) so und so absolut gleichwertig sind, braucht man sich eigentlich nicht getroffen zu fühlen, egal an welcher Stelle frau/man im Text steht. Dies wäre eine Idealvorstellung von innerer Überzeugung. In der Praxis mag es anders aussehen. Für den Anfang reicht es vielleicht, sich daran zu erinnern, dass Sprache so und so nur ein unzureichendes Werkzeug ist. Heinz von Förster und Friedemann Schulz von Thun beharrten immer wieder auf der Bedeutung des Empfängers einer Botschaft (Der Leser bestimmt den Inhalt mit usw.). Eine innere Transformation von Wertigkeitsgefühlen wäre erstrebenswert. Und das soll sich natürlich auch im Außen widerspiegeln. Aber wenn möglich mit Geduld und Beharrlichkeit und ohne unsere Sprache zu verwursten.


Anna Julia Kleinow



Thursday, August 18, 2016

ZWEI NONNEN AUS ASIEN HALTEN EINEN VORTRAG ZUM THEMA: Diskriminierung von Frauen im Buddhismus abschaffen - Es gibt immer noch viel zu tun

Mit Tsunma Tenzin Dadön (Sönam Wangmo), Bhutan, 
und Tsunma Dr. Karma Tashi Chödron, Malaysia 


Viele buddhistische Frauen auf der Welt haben den Wunsch, Nonnen zu werden und viele haben sich mutig in dieses Abenteuer gestürzt. Sie hatten die Motivation sich Vollzeit dem spirituellen Weg zu widmen, um dadurch unzählbar vielen Wesen zu nützen. Aber das Leben einer Nonne ist in unseren Zeiten nicht einfach. Ob im Himalaya oder im Westen, Afrika oder Südostasien, eine ordinierte Frau ist überall mit drängenden Herausforderungen konfrontiert.

Die buddhistischen Nonnen Tsunma Tenzin Dadon und Tsunma Karma Choedron möchten das Publikum auf eine Reise mitnehmen, die das Leben von buddhistischen Nonnen zeigt. Sie möchten mit uns teilen, warum viele der Nonnen bisher noch nicht ihr ganzes Potential entfalten konnten, um den Wesen so gut wie möglich zu helfen. Diese Frauen kämpfen immer noch damit, wie sie ihre grundlegenden Bedürfnisse decken können und sie werden weiterhin vom männlichen Teil der Sangha diskriminiert, wie auch von Teilen der Bevölkerung und bisweilen sogar von anderen buddhistischen Nonnen. In den letzten drei Jahrzehnten haben sich Wege gezeigt, wie buddhistische Frauen, sich vernetzen, unterstützen und auf ihre Anliegen aufmerksam machen können

Ort: Bodhicharya Berlin Kinzigstr. 25 in 10247 Berlin 
Wann: 3.09.2016 um 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr 
Anmeldung: nicht erforderlich 
Kosten: 10 € / ermäßigt 7 €

Tuesday, July 5, 2016

Ebook: "Compassion and Social Justice"

Das Ebook zur 14. Sakyadhita International Conference on Buddhist Women in Yogyakarta, Java, Indonesien ist inzwischen zum Download bereit.
Sie können all die spannenden und interessanten Vorträge der Konferenz noch einmal oder ganz neu lesen :)

http://sakyadhita.org/resources/publications.html